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Archiv der Kategorie Bielefeld2. Planungstreffen: Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie26.1.2009 von schwur.
Einladung zum 2. Planungstreffen der Aktionstage gegen Sexismus und Homophobie
Montag 09. Februar, 16 Uhr im SchwuR (AStA-Galerie Raum C1-180)
Vom 4.-8. Mai 2009 findet in Bielefeld zum dritten Mal die Kampagne “Kein Sexismus an Hochschulen!” statt. In einem Mix aus Politik, Kultur und unterschiedlichsten Aktionen soll das Thema “(Anti-) Sexismus” nicht nur an Hochschulen eine Woche lang in all seinen Facetten kritisch beleuchtet werden. Für die Planung und Durchführung suchen wir dich und deine Ideen. Infoveranstaltungen, Ausstellungen, Diskussionen, Kulturprogramm… Aktionen aller Art sind möglich.
Interessiert? Komm unverbindlich zum Planungstreffen am 19. Januar oder melde dich per Mail: gleichstellung@asta-bielefeld.de
Geschrieben in Sexualpolitik, Bielefeld | Drucken | 35 Kommentare » Schwule Filmtage Bielefeld 200922.1.2009 von schwur.
Im Mai 2009 werden die 12. Schwulen Filmtage Bielefeld stattfinden. Dafür bitten wir um Eure Anregungen. Die Filme können jenseits des Mainstream liegen. Insbesondere sind auch Kurzfilme gefragt. In der Diskussion:
Noch könnt Ihr die Zusammenstellung beeinflussen! Das genaue Programm geben wir rechtzeitig bekannt. Filmbeschreibungen, Trailer und weitere Infos Geschrieben in Filmtage, Bielefeld | Drucken | 26 Kommentare » „Schwule sind voll eklig“ - Homosexuellenfeindliche Einstellungen bei Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund7.1.2009 von schwur.
Projektwoche vom 13. - 22. Januar 2009 Schon seit längerer Zeit ist zu beobachten, dass das Wort „schwul“ unter SchülerInnen oder Jugendlichen allgemein zum Synonym für „schlecht“, „mies“, „unangenehm“, „ekelhaft“ etc. geworden ist. Dies hat u.a. zu der Frage geführt, ob dem entsprechende Einstellungen zum Phänomen Homosexualität korrespondieren. Im Jahre 2008 veröffentlichte Bernd Simon (Christian-Albrecht-Universität Kiel) die Ergebnisse einer im Auftrag des Lesben- und Schwulenverbandes in Deutschland (LSVD) erstellten Studie “Einstellung zur Homosexualität: Ausprägungen und sozialpsychologische Korrelate bei Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund“. Diese offenbarte ein beachtliches Ekelpotiential bei direkter Konfrontation mit männlicher Homosexualität insbesondere durch sich küssende Männer. Dabei ergaben sich deutliche Zusammenhänge zwischen dem Ablehnungsgrad und kulturellem sowie religiösem Hintergrund, wobei dir Differenzen zwischen männlichen und weiblichen Befragten noch erheblich deutlicher ausfallen und offenbar auch auffallende Unterschiede zwischen Schwulen und Lesben gemacht werden. Auf der anderen Seite ist in der schwulen „Szene“ oder „Community“ eine Diskussion entstanden, die zunehmende Ressentiments gegenüber „Migranten“ deutlich werden lässt (gemeint ist natürlich fast immer ein türkischer oder russlanddeutscher Hintergrund), gespeist aus Gewaltängsten, der Befürchtung, u.a. im Rahmen des demografischen Wandels könnten vermeintlich oder tatsächlich erreichte Akzeptanzstandards durch diese Gruppen wieder in Frage gestellt werden, und einer Islamophobie, die sich im Zuge des „Kriegs gegen den Terror“ verstärkt zu haben scheint. Im Rahmen einer Projektwoche wollen das Autonome Schwulenreferat der Uni Bielefeld, die GEW Bielefeld, und das Oberstufenkolleg NRW an der Uni Bielefeld eine Informations– und Diskussionsplattform zu diesem Themenfeld bieten. Das Angebot richtet sich neben allgemein Interessierten und Universitätsöffentlichkeit insbesondere auch an Studierende der Pädagogik sowie an Lehrpersonal, das im Unterricht mit Homophobie konfrontiert wird. Vorträge:
Georg Klauda, geb. 1974 in der Nähe von Bamberg, studierte Soziologie, Neuere Geschichte und Linguistik in Erlangen und Berlin. In den 90er Jahren engagierte er sich als Schwulenreferent im AStA der Freien Universität und beteiligte sich an der Gründung der Zeitschrift “Gigi”. Heute publiziert der Diplomsoziologe in Zeitschriften wie “Phase 2″, “Arranca”, “Inamo” und “MRZine” über Themen wie Homophobie, Rassismus und Islamophobie. Bernd Simon, ist Professor für Sozialpsychologie und Evaluation am Institut für Psychologie der Christian-Albrechts-Universität Kiel mit den Schwerpunkten Identität, Gruppenprozesse, Macht, soziale und politische Bewegungen. Andreas Zick, geb. 1962, ist Professor für Sozialisation und Konfliktforschung an Universität Bielefeld mit einem Schwergewicht auf Forschungen zur Psychologie von Vorurteilen, Rechtsextremismus und Antisemitismus
Geschrieben in Bielefeld, Schwule Hochschultage, Allgemein | Drucken | 26 Kommentare » Vortrag | Die Vertreibung aus dem Serail20.12.2008 von schwur.
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im Anschluss: ein bis zwei Überraschungskultfilme der 80er
(Die Filme stehen noch nicht fest und wir sind offen für Anregungen)
Ort: Filmhaus Bielefeld (altes Lichtwerk-Kino), August-Bebel-Str. 94, 33602 Bielefeld
StadtBahn-Linie 3, August-Schroeder-Str.
Geschrieben in Freizeit, Filmtage, Bielefeld | Drucken | 47 Kommentare »
Mi., 29. Okt., ab 20 h | Schwule Erstsemesterführung
23.10.2008 von schwur.
des SchwuR und des Lesben- und Schwulenreferats der FH
Treffpunkt: Haupteingang Universität
Geschrieben in Bielefeld, Allgemein | Drucken | 100 Kommentare »
Trauer um Gerd Brinker
18.9.2008 von schwur.
Am Mittwoch den 10. September 2008 ist Gerd Brinker in Berlin an den Folgen von AIDS verstorben.
Gerd hat die AIDS-Hilfe Bielefeld mit aufgebaut. Er war in den turbulenten Anfangszeiten des Vereins
ehrenamtlich aktiv und von 1987 bis 1989 als erste hauptamtliche Verwaltungskraft im Verein beschäftigt. Auch nach seinem Umzug nach Berlin im Jahr 1989 blieb er der Bielefelder AIDS-Hilfe freundschaftlich verbunden und Vereinsmitglied. Viele Jahre hat er die Gäste des AIDS-Hilfe Festes und der Herzenslust-Partys mit seinem Musik-Mix verwöhnt. Noch im August hat er 2 CDs mit Musik für den Wagen der AIDS-Hilfe auf der Bielefelder CSD-Parade aufgenommen.
Wir trauern um einen guten Freund.
Gerds Trauerfeier findet am Donnerstag, den 9. Oktober um 11.00 h im Haus der Begegnung in Charlottenburg, Fürstenbrunner Weg 10-12 (S Westend) statt. Abends findet in der Boston Lounge des SchwuZ, Mehringdamm 61 (U Mehringdamm), eine Party statt, wie Gerd es sich gewünscht hat.
Am Freitag, den 10. Oktober wird seine Urne um 14.00 h auf dem Matthäusfriedhof (Schöneberg) (S Großgörschenstr., U Yorckstr.) beigesetzt.
Geschrieben in Bielefeld | Drucken | Keine Kommentare »
Filmtip(p) | XXY
20.7.2008 von schwur.
Alex lebt mit den Eltern in Uruguay. So wie der Name “Alex” das Geschlecht einer Person nicht genauer bezeichnet, so lassen Alex’ Eltern das biologische Geschlecht ihres Kindes offen: Alex ist intersexuell, ist Mann und Frau zugleich. Manchmal spricht Alex’ Vater deshalb von seiner Tochter, manchmal von seinem Sohn. Fünfzehn Jahre lang haben Alex’ Eltern sich der geschlechtlichen “Normalisierung” in Form eines operativen Eingriffs widersetzt. Doch in zunehmendem Maße bedrückt Alex’ Mutter die geschlechtliche Ambivalenz ihres Kindes und die gesellschaftliche Isolation, die daraus folgt. Bei einem befreundeten argentinischen Chirurgen, den sie mit Frau und Sohn in ihr Haus einlädt, sucht sie Rat. Während Alex’ Mutter den Wunsch hegt, Alex zu einer Frau umoperieren zu lassen, sammeln Alex und Alvaro, der Sohn des Chirurgen, ihre ersten erotischen Erfahrungen miteinander. “Pubertät, das ist die Zeit der Geheimnisse und Ängste. Schwer für Mädchen auf der Schwelle zur Frau, kompliziert für Jungen, die Männer werden. Wie aber bewältigt jemand diese Zeit, der beides ist: Junge und Mädchen? Der preisgekrönte argentinische Film zeichnet das Porträt der 15-jährigen Alex (eine Entdeckung: Inés Efron), die mit ihren Eltern ans Meer zieht, wo Alex kein Gesprächsstoff ist und sie die Entscheidung - OP: ja oder nein? Frau oder Mann? - in Ruhe fällen kann. Was aber, wenn Alex einfach zu ihrer Intersexualität steht? Zärtlich, magisch und bildstark” (Cinema). “Die Regisseurin hat ein außerordentliches Gespür für emotionale Zwischentöne, die Ambivalenzen von Zurückweisung und Begehren. Sie taucht die Szenerie an der uruguayischen Küste in ein seltsam blasses, dabei irisierendes Licht, kühl und klar wie Alex’ linkische Schönheit - als reichten die gewohnten Sommerbilder und Lichtstimmungen für ihre Geschichte nicht aus. “XXY” holte in Cannes im vergangenen Jahr den Kritikerpreis” (Dorothee Hermann).
R: Lucía Puenzo.
D: Ricardo Darín, Inés Efron, Martín Piroyansky u.a. Argent./Frankr./Spanien 2007, 91 Min., ab 12.
Im Lichtwerk, Ravensberger Park, noch 20. bis 23.07., jeweils 18 h
Geschrieben in Queertreiben/Sodom, Freizeit, Bielefeld | Drucken | Keine Kommentare »
Gender Bender Fuck Party
13.7.2008 von schwur.
Fri, 18.07.2008 um 23:00 Uhr

- wir queeren das AJZ in Bielefeld auf! Heute können Geschlechterrollen getrost zu hause bleiben, denn ohne Genderzwänge sind Parties einfach besser!Der Abend startet um 20:30 mit ein bisschen Genderbending: ALLE sind herzlich eingeladen sich beim Drag Workshop hübsch zu machen! Unter fachkundiger Anleitung.Wers verpasst: Die Fummelkiste und die Umkleidekabine bleiben den ganzen abend offen! Ab 22:oo spielen die Bands GOLDEN DELICIOUS (indie-pop) und BILLY RUBIN auf. Die Party startet nach dem Konzert mit einem SURPRISE und danach beweisen Ladyshake DJane KATHARINA [riotgrrrl/electroclash] (ab o1:oo) und das SONIC SUBVERSION TEAM [house/techno] (ab o3:oo), dass queere Parties sowohl mit, als auch ohne guitars gehen! HOMOPHOBES, RACISTS & SEXISTS FUCK OFF!!!
AJZ Bielefeld, Heeper Str. 132
Bus, Nachtbus: Carl-Severing-Schulen, Ostbahnhof
Geschrieben in Queertreiben/Sodom, Freizeit, Bielefeld | Drucken | 3 Kommentare »



Di, 13. Januar 2009, 19 h s.t., Uni Bielefeld, UHG, Hörsaal 2
